Patricia Rex, Multimedia-Design

 

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Bavaria. Germania. Europa

Dokumentation Bayerische Landesausstellung 2000

Endkunde ::::::  Haus der Bayerischen Geschichte
Web ::::::::::::::  hdbg.de/bavaria2003
Fertigstellung :  Juni  2002
Aufgaben :::::::  Foto-Dokumentation, Konzeption, Gestaltung, Programmierung
Zielsetzung
Zwei Jahre zuvor war zur Ausstellungseröffnung ein Internet-Special entstanden, dessen Aufgabe primär die Besucherinformation war. Nun ging es um eine umfassende Dokumentation der Ausstellung .
Konzept & Design
Die Gestaltung der Webseite entstand aus dem ursprünglichen Ausstellungs-Konzept, der Idee eines historischen Festzuges:

'Im Historischen Museum von Regensburg fragen wir: Was ist bayerisch? Welche Traditionen und tiefgreifende Veränderungen haben unser Land geprägt? Statt einer Chronologie werden 2015 Jahre Geschichte auf Bayerisch in der Form eines historischen Festzuges inszeniert. Die einzelnen Festwagen eröffnen Themen wie 'Römische Eroberer', 'Handel und Verkehr', 'Handwerk und Kunst', aber auch 'Krieg und Frieden' sowie 'Auswanderer und Einwanderer'. Kostbare, kuriose und anrührende Gegenstände erinnern an erlebte und erlittene Geschichte.' (Ankündigung auf der Webseite 2000 Jahre Kunst und Kultur in Bayern)

Wie ein Festzug reihen sich sowohl die Objekte in der Navigationsleiste als auch die Seiteninhalte horizontal aneinander. Die in Flash realisierte Navigation ist stets in leichter Bewegung und kann mit Mausbewegungen gesteuert werden.
Durch eine spezielle JavaScript-Programmierung wurden horizontale Sprungmarken im Text möglich (in HTML lässt sich normalerweise nur vertikal zu bestimmten Abschnitten 'springen' ). Der Benutzer kann sogar wählen, ob die Seiten bei der Auswahl langsam (sc)rollen oder schnell springen sollen.

Speziell für das Internet geschriebene Kurztexte wurden zugunsten der ersten Absätze der Katalogtexte wieder verworfen. Die Vertiefungsebene zeigt eine Bildvergrösserung und den vollständigen Katalogtext.
Technik
Technologien zur Bildvergrösserung, die kostenpflichtige Software auf dem Server erfordern und für den Benutzer unkomfortabel zu bedienen sind, brachten mich auf die Idee, dasgleiche mit Flash zu realisieren.
Schon die früheste Flash-Version enthielt die zu diesem Zeitpunkt seltsamerweise kaum genutzte Zoom-Funktion. Nach einigem Entwicklungsaufwand stand das Ergebnis: stufenlos mit einem Schieberegler vergrösserbare Bilder, die sich, statt mit vielen einzelnen Klicks, einfach mit dem Cursor hin- und herschieben und durch Verschieben des Frame-Randes automatisch bis zur vollen Bildschirmfläche vergrössern lassen.